Buchrezension: Rock my heart


Titel: Rock my heart
Autor: Jamie Shaw
Erscheinungsdatum: 13.02.2017
Verlag: Blanvalet Verlag
Seitenanzahl: 384
Preis: 12,99 Euro
Hier erhältlich: Blanvalet  Amazon


Inhalt:

Feiern, tanzen – einfach Spaß haben! Das ist der Plan von Rowan Michaels und ihrer Freundin Dee, als sie zu einem Konzert der Band The Last Ones to Know in den angesagtesten Club der Stadt gehen. Was Rowan allerdings gründlich die Laune versaut, ist ihr Freund Brady, den sie dort mit einer anderen Frau beim Knutschen sieht. Noch vor Beginn des Konzertes flüchtet sie nach draußen, und trifft dort auf Adam Everest, den absolut heißen, verdammt attraktiven Sänger der Band. Sie lässt sich zu einem Kuss hinreißen – zu einem Kuss, der nicht nur ihr ganzes Leben auf den Kopf stellen wird …

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist wahnsinnig gut. Die Autorin hat mich direkt mit dem ersten Satz gepackt. Naja nicht mit dem ersten Satz, aber auf jeden Fall schon mit der ersten Seite.
Geschrieben wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive der Protagonistin Rowan. Es war genau die richtige Wahl, da man ihr Gefühlschaos auf diese Weise hautnah miterleben und es beinah selbst fühlen konnte. Das Cover passt gut zur Geschichte, immerhin geht es da um heiße Typen einer Rockband und der Kerl auf dem Cover sieht ja nun nicht ganz schlecht aus.

Die Geschichte beginnt, als die Welt für Rowan, bzw. „Ro“ oder gelegentlich auch mal „Peach“ genannt, noch in Ordnung ist. Doch als sie plötzlich ihren Freund beim Fremdgehen und sich selbst anschließend im Tourbus knutschend mit dem Leadsänger einer angesagten Rockband erwischt, gerät ihre Welt völlig aus den Fugen. Natürlich hat sie nicht damit gerechnet, besagten Leadsänger ausgerechnet in ihrem Französisch-Kurs auf dem College wiederzusehen – das Gefühlschaos ist vorprogrammiert.
Ro war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich fand sie wirklich cool und konnte mich – dank der wunderbaren Beschreibung ihrer Gefühle und Gedanken – gut in sie hineinversetzen. Zudem waren ihre Handlungen nachvollziehbar und realistisch.

Adam ist der Leadsänger der angesagten Band „The Last Ones to Know“, ein echter Playboy und Herzensbrecher. Die Frauen buhlen regelrecht um seine Aufmerksamkeit und es scheint ihn in keinster Weise zu stören – im Gegenteil: Er genießt es richtig und ist fest davon überzeugt, dass alle Frauen dieser Welt mit ihm in die Kiste springen wollen.
Auch Adam war mir echt sympathisch. Obwohl er ein Playboy und Herzensbrecher ist, ist er auch wirklich witzig und süß. Und das wichtigste: Er verstellt sich nicht. Nie. Er macht kein Geheimnis daraus, dass ständig andere Frauen in seinem Bett landen, an dessen Namen er sich nicht erinnert, weil er es einfach nicht will.

Auch Dee, Leti und die gesamte Band „The Last Ones to Know“ spielen wichtige Rollen in der Geschichte. Dee ist Ros beste Freundin und ich habe sie sofort in mein Herz geschlossen. Sie setzt sich für Ro ein und – ich kann es nicht besser ausdrücken – sie ist einfach toll. So eine beste Freundin wünscht man sich.
Obwohl Ro Leti erst auf dem College kennenlernt, ist er ein super(schwuler) Freund. Er versteht Ro, ohne dass sie viel erklären muss und findet einfach immer die richtigen Worte. Mit den witzigen Spitznamen, die er Ro immer gibt, war er mir ebenfalls direkt sympathisch. Auch die Jungs aus Adams Band sind allesamt super Kerle.

Der Plot war nun wirklich keine neue Erfindung, aber er wurde auf so mitreißende und auch witzige Art beschrieben, dass ich die ganze Zeit über ganz gespannt war, wie es nun weitergeht. Dies liegt wohl auch daran, dass es zwar bereits zu Beginn gewaltig zwischen Ro und Adam knistert, es über ein bisschen Geknutsche aber eben nicht hinaus geht (was allerdings nicht daran liegt, dass Adam es nicht versucht hätte). Besonders positiv aufgefallen ist mir, dass, obwohl offensichtlich Gefühle im Spiel sind, Ro nicht direkt von der großen Liebe faselt, ohne die sie nicht leben kann. Es dauert eine ganze Weile, bis sie sich überhaupt eingestehen kann, dass sie Gefühle entwickelt hat, so sehr sie sich auch dagegen sträubte, was die ganze Geschichte nur umso realistischer macht.

Besonders interessant fand ich auch den Epilog, in dem die letzten Momente des Buches nochmal aus Adams Sicht geschildert wurden.

Fazit:

Selten hat mich ein Buch so von Anfang bis Ende mitgerissen und gleichzeitig so amüsiert, dass ich mehrmals laut auflachen musste. Auch die Charaktere waren allesamt sehr interessant. Ich würde dem Buch gerne 6 von 5 Sterne geben, aber da das nicht geht, muss es sich mit 5 begnügen.


Vielen Dank an den Blanvalet Verlag und an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

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